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Nach dem Abbruch der Spielzeit 19/20 blicken die Fußballaugen wieder „vorsichtig optimistisch“ nach vorne. Falls keine zweite große Corona-Welle die deutschen Landen überflutet, wird ab September der Ligaball im Amateurbereich endlich wieder rollen.

 

Ein kurzer Rückblick: Am 8. März bestritt die erste Mannschaft des Rasensportvereins ihr bislang einziges Ligamatch im Kalenderjahr 2020 (3:1 gegen TSG Wixhausen). Nach einer langen Winterpause war kurz nach diesem Duell aufgrund der grassierenden Pandemiegefahr sofort wieder Schicht im Schacht. Daraufhin wurde die Runde 19/20 zunächst unter- und schließlich gänzlich abgebrochen.

 

Der Verband beschloss nach mehreren Sitzungen, unter Berücksichtigung der Quotientenregelung (die im Falle der Germania keinen Einfluss hatte) die letzte Tabelle (also nach dem 19. von 30. Spieltagen) als Endklassement zu werten. So beendete der als Wiederaufsteiger gestartete RSV die Saison 19/20 in der Kreisliga A mit fünf Siegen in Folge auf einem ausgezeichneten sechsten Platz (56:28 Tore, 36 Punkte) respektive dem ersten „Klassenerhalt“ seit 2013 (!!).

 

In den vergangenen Wochen konnten die Mannschaften trotz fortan bestehenden Hygienemaßregeln dank den Lockerungen in Hessen zumindest wieder trainieren. Derweil planen die Funktionäre die neue Saison und haben die Ouvertüre für den 6. September verankert – immer unter der Voraussetzung, dass „Corona“ keine gravierenden Comebackabsichten hegt.

 

Für das 1-A - Team des Rasensportvereins hält nach seiner verkürzten, aber überaus erfolgreichen Einstiegsrunde weiterhin Erik Appel das Trainerzepter in der Hand. Auch der eingespielte Kader bleibt weitgehend zusammen. Es gibt nur ganz wenige Personalveränderungen, über die wir noch berichten werden.

 

Der Kreisliga A gehören in der neuen Spielzeit siebzehn statt wie zuletzt sechzehn Vereine an. Vom Teilnehmerfeld des Vorjahres verabschiedete sich nur Meister Germania Eberstadt verdientermaßen nach oben. Beim „Vize“ SV Erzhausen verhinderte die Quotientenregel eine Beförderung. Absteiger gab es bekanntlich keine. Neu in der Klasse sind Türk Gücü Darmstadt und der FC Ober-Ramstadt, die beiden bestplatzierten Klubs der Kreisliga B.

 

Falls die Saison 20/21 wie geplant beginnen kann, sieht der Spielplan einen kniffligen Auftakt für die Germania vor. Am 6. September soll es zu Hause gegen Viktoria Griesheim II losgehen (gleichzeitig das erste Punktspiel nach exakt einem halben Jahr), ehe die Aufgaben beim FSV Schneppenhausen (13.09.) und gegen SG Modau (17.09.) auf der Agenda stehen.

 

Das zweite Germanenteam hat seine zweite Spielzeit in der Kreisliga C vor der Brust und startet ebenfalls am 6.9. in den eigenen vier Wänden mit dem reizvollen Derby gegen den TSV Eschollbrücken. Zudem bekommen jene Pfungstädter Fußballfreunde, die beide RSV-Mannschaften nicht zu Auswärtspartien begleiten, weitere Fußballkost an der Ostendstraße geboten. Der nur aus Lilienfans bestehende SV Darmstadt 98 II wurde wiedergegründet, debütiert in der Kreisliga D und absolviert seine Heimspiele auf dem germanischen Areal.